2018 2019

2018 < 2019

2018

… was kann ich über 2018 sagen? Wenn ich ehrlich bin nicht viel. Das Jahr ist nur so an mir vorbeigerauscht, obwohl ich hochmotiviert gestartet bin. Im Januar habe ich meine Zelte nach 11 Jahren bei meinem alten Arbeitgeber abgebrochen und habe im Februar ganz frisch in einem neuen Gebiet bei einem Neuen angefangen. Noch immer in der Verwaltung, aber dafür nur noch fünf Gehminuten von meinem zu Hause entfernt und direkt gegenüber der Grundschule, in die das Kind im August eingeschult wurde.

Am 05.03. erschien Meant To Be. Meant To Be ist das erste Buch, dass ich je beendet habe zu schreiben. Das war 2012 und jetzt sollte es der Masse ausgesetzt werden. Die Überdenkerin in mir hatte zu dieser Zeit nur das eine Mantra im Sinn: »Bitte zerreißt mein Baby nicht. Habt es lieb und  lasst es euch lieb haben.«

Der Supergau blieb aus, was die Überdenkerin schnell zum Schweigen brachte. März hieß auch Leipziger Buchmesse und ich habe sie das erste Mal seit Jahren nicht besucht. Ich hätte mich sogar gerne durch das Schneechaos gekämpft. Aber es passte aus zu vielen Gründen nicht. Dafür freue ich mich umso mehr auf die Messe 2019. Ich hoffe, dass wir wieder so tolle Begegnungen wie 2017 schaffen und, dass die beste Messe-WG vielleicht ein Revival erlebt.

Im März war auch der Relaunch meiner Website, die Tati mir so toll eingerichtet hat. Und mein schlechtes Gewissen ist enorm, sie dieses Jahr kaum genutzt zu haben. Überhaupt habe ich Schreibtechnisch nach dem Erscheinen von Meant To Be nur noch vor mich hin gedümpelt. Aber dafür habe ich umso mehr Vollgas im Job gegeben und zusätzlich noch eine Prüfung abgelegt, damit ich mich von nun an Standesbeamtin nennen darf. Traureden schreiben, Leute. TRAUREDEN <3

Im Juli war ich mit meiner Besten auf dem Ed Sheeran Konzert in Berlin und damit bekam meine Motivation endlich wieder Auftrieb. Ich habe den Plot für das Projekt #ellvi endlich beendet und dann das Schreiben durchgezogen. #ellvi ist ein ganz besonderes Buch für mich. Die Idee dazu entstand in oben erwähnter Messe WG 2017. Es steckt so viel persönliches da drin, dass ich es gar nicht erwarten kann, dass ihr es in den Händen halten könnt. Wenn alles nach Plan läuft, erscheint #ellvi im März 2019. Dem Leipziger Buchmessemonat. Welches Timing könnte besser passen?

Was habe ich 2018 gelernt?

Nach oben ist eindeutig viel Potenzial da – nur die Sache mit den Schweinehund und der Selbstorganisation muss ich auf die Reihe bekommen. Ich habe Frieden damit geschlossen, dass ich manchmal sehr eifersüchtig auf den Erfolg anderer bin und dennoch gleichzeitig denjenigen alles gönne. Schließlich kommt ihr Erfolg, weil sie die Arschbacken zusammengekniffen haben und ihr Ding durchgezogen haben. Ich sehe es inzwischen mehr als Inspiration. Ich habe gelernt, dass nur reden einen nicht sonderlich weiterbringt, wenn man einfach macht dagegen schon. Weiter weiß ich jetzt, dass ich mit Konzentration ein Menge erreichen kann. Und ich habe festgestellt, dass ich viel zu viel im Kopf habe. Nicht im Sinne, dass ich mir zu viel aufhalse. Ich habe einfach unglaublich viele Gedanken, die gefühlt alle im gleichen Moment Gehör finden wollen.

Allem in allen ist 2018 ein surreales Jahr gewesen. Viel geschafft und viel erreicht und doch das Gefühl nichts getan zu haben – kennt ihr das? Viel gejammert, viel prokrastiniert (ich meine, ich schreibe in den letzten zwei Wochen des Jahres eine Fanfiction, die bis Februar fällig gewesen wäre…) und die Schuld dafür anderen zugeschoben.  2018 war voller neuer Dinge, Frustration, Motivation, Tiefflüge, Höhenflüge – von allem etwas und dennoch war es wichtig für meine persönliche Weiterentwicklung. Ich spüre zur Zeit, dass ein Umschwung in mir stattfindet und ich hoffe, dass sich dieser Trend fortsetzt. Stillstand ist mir dann doch zu langweilig.

Ich bin gespannt was 2019 mit sich bringt.

Was steht also nächstes Jahr auf dem Plan?

Es gibt keine Deadline von Außen. Nur welche, die ich mir selbst auferlege. #ellvi wird erscheinen und ich will das diesmal mit der PR ringsum ernster angehen. Ich habe da schon die eine oder andere Idee, aber wer einen heißen Vorschlag hat, kann den gerne in den Kommentaren mitteilen. Ich wäre euch da wirklich dankbar. Mit dem Streetteam #burnforbalzer habe ich schon den ersten Schritt in diese Richtung gemacht und ich bin gespannt, was noch kommt. Vor ein paar Tagen habe ich auf Instagram gefragt, was ihr euch von mir nächstes Jahr im Feed wünscht. Vor allem die Sonderkapitel werden vermisst. Ich werde die bisherigen überarbeiten und hier nach und nach online stellen und ich habe auch schon die ein oder andere Idee für ein weiteres Kapitel.

Dennoch die gleiche Frage: Was wünscht ihr euch in 2019 auf dem Blog?

Sonst sitze ich jetzt schon fleißig an meinem nächsten Projekt. #yana. Ich freue mich sehr auf darauf. Es ist vielleicht unfair meinen anderen Büchern gegenüber, aber so sehr war ich das letzte Mal mit Herzblut dabei, als ich Flying Hearts geschrieben habe. Meant To Be war mein erstes Buchbaby, aber Flying Hearts war meine erste Herzensangelegenheit. Genau dieses Gefühl und diesen Antrieb habe ich jetzt wieder bei #yana. Ich hoffe, dass das Schreiben des Buches genauso ein Rausch wird. Ihr seid die ersten, die erfahren wie es läuft. Ich plane jede Woche einen Post zu meinem Prozess – auch wenn es nicht mal so gut laufen sollte.

Überhaupt wird mein Wort für 2019 MEHR sein. Mehr von den guten Dingen und vor allem von denen, für die mein Herz schlägt. Mehr Schreiben. Mehr Zeit mit der Familie. Mehr Lesen. Mehr Spaß. Mehr Trauen. Mehr Auszeit. Mehr nichts tun. Mehr von den Dingen, über die ich immer rede, aber nie umsetze. Im Umkehrschluss heißt das weniger von den Dingen, die mich genau davon abhalten.

Ich weiß, dass ich voller Aufregung und Vorfreude stecke und bin gespannt, wohin die Reise geht.

Ich wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr. Bleibt gesund und macht mehr von den Dingen, die euch glücklich machen.

Eure Claudia

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