Schreibwoche # 2

Das Ziel der Schreibwoche:

Ziel war es gewesen, mein zeitiges Aufstehen zu festigen und meine Wortzahlen wieder zu schaffen. Das mit dem Aufstehen hat super funktioniert. Die Zahlen eher weniger.

geschriebene Wörter:  6.456 und damit habe ich schon über 12.000 Wörter im neuen Projekt!

Wie lief diese Schreibwoche?:

An sich lief die Woche sehr gut. Ich bin zufrieden mit dem, was ich geschrieben habe und das ist schon selten genug. Ich habe mein täglich angepeiltes Wortziel nicht geschafft, aber dadurch, dass mir gefällt, was ich geschrieben habe, stresse ich mich nicht darüber. Das zeitige Aufstehen läuft immer besser und besser und meine Routine aus 2017 kehrt langsam zurück.

Was könnte nächste Schreibwoche besser laufen?:

Ideal wäre natürlich die Wörter zu schaffen und ich glaube, wenn ich an meiner Organisation noch etwas schraube, dann gelingt mir das auch.

Momente, in denen ich das Schreiben aufgeben wollte:

Nur einer, aber das Tief hat sich angefühlt wie 100…

Schreibsong der Woche:

The Middle – Jimmy Eat World

Fazit:

Obwohl ich nur einen Teil meiner Vorsätze für die Woche umsetzen konnte, bin ich doch zufrieden. Weil mir wirklich gefällt, was ich geschrieben habe und das ist mir in diesem Moment wichtiger. Und es ist nicht so, dass ich extrem hinterherhinke. Für #yana gibt es keine Deadline von außen und damit weniger Druck. Es ist kein Beinbruch, wenn ich einen oder zwei Tage länger für das Buch brauche, als ich beabsichtigt habe.

Das Ziel der nächsten Schreibwoche:

Die Ziele der letzten Woche werde ich mit in die neue nehmen. Ich werde mir wieder Powersessions angewöhnen. Das heißt, vorbereitet für eine bestimmte Zeit ohne Ablenkung schreiben. Mit dieser Methode habe ich das letzte Drittel von #ellvi geschrieben. Dadurch habe ich an einem Samstag 10.000 Wörter geschafft und das war bisher mein persönlicher Rekord. Also heißt das, dass ich am Abend zuvor mein Kapitel für den nächsten Morgen plane und mir meinen Arbeitsplatz so vorbereite, dass ich nicht noch hundert Mal aufstehen muss, weil mir etwas fehlt. Dann schreibe ich, ohne zu korrigieren. Einfach pures drauflos Schreiben.

 

 

 

 

 

Übrigens hat mein Unterbewusstsein im Wunschdenken ein neues Pärchen in #yana gemogelt. Zum Glück bin nicht nur ich der Meinung, dass diese zwei zusammenpassen. Ich liebe es, wenn manche Charaktere ihr Eigenleben entwickeln und kleine Plotlücken sich dadurch alleine schließen. <3

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag

Eure Claudia

Schreibwoche # 1

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und hoffe, dass ihr es euch mit einem Tee gemütlich gemacht habt. Die erste Schreibwoche im neuen Jahr ist nun auch schon wieder rum. Bis #ellvi aus dem Lektorat kommt, arbeite ich fleißig an #yana. Manchmal freut man sich ja auf bestimmte Szenen, die man kaum erwarten kann zu schreiben. Bei diesem Buch macht bisher alles Spaß und sogar das Anfangen fiel mir leicht, obwohl ich mich da sonst schwer tue. Für gewöhnlich verspottet mich der blinkende Cursor auf der weißen Seite. Doch diesmal habe ich es dem arroganten Typen gezeigt!

(Meine Aussicht – sie könnte schlimmer sein)

 

Das Ziel dieser Schreibwoche:

Mein Ziel für diese Woche war vor allem, regelmäßig um 04:00 Uhr aufzustehen und wieder in einen Rhythmus zu kommen. 2017 war das meine Routine, aber seit dem Jobwechsel und dem ganzen neuen Wissen, das ich aufgesaugt habe, war ich 2018 zu fertig, um diese Aufstehzeit weiter zu stemmen. Seit dem 02.01.2019 klingelt also wieder pünktlich der Wecker und erinnert mich an meine Vorhaben. Dieses Ziel habe ich erreicht und muss es nur fortführen.

geschriebene Wörter:

4.443

(Sonntag ist Familientag – daher heute 0 Wörter)

Wie lief diese Schreibwoche?:

Hauptsächlich ging es darum, wieder in einen Rhythmus zu kommen. Das habe ich zumindest diese Woche erreicht. Ich muss mir das zeitige Aufstehen nur beibehalten. Ich habe unterdurchschnittlich viel geschrieben, für die Zeit, die mir zur Verfügung gestanden hat. Sonst sind in einer Stunde schnell 1.500 – 2.500 Wörter drin. Das aber auch nur, wenn ich mich konzentriere und von nichts ablenken lasse. Für #yana steht der grobe Plot, aber ein paar Details müssen noch ausgearbeitet werden. Zum Beispiel müsste ich mich entscheiden, ob ich die zwei Turteltauben ins Disneyland schicke oder doch ins Legoland nach Dänemark oder doch in die Harry Potter Studios nach UK? So viele Entscheidungsmöglichkeiten…

Was könnte nächste Schreibwoche besser laufen?:

Ich könnte durchaus schneller aus dem Bett kommen. 😀

Momente, in denen ich das Schreiben aufgeben wollte:

Das waren diese Woche ganz wenige und ich bin fast schon stolz drauf. Die letzten Tage wollte ich nur drei Mal alles hinwerfen.

Schreibsong der Woche:

Twenty One Pilots – The Hype

Fazit:

Ich habe es nach den ganzen Feiertagen und dem ständigen Essen ruhig angehen lassen, aber diese Schonungszeit ist jetzt aufgebraucht. Es wird Zeit durchzustarten.

Was auch neu in diesem Projekt ist: Ich habe zum ersten Mal das Ende zuerst geschrieben und ich bin begeistert, wie sehr es den Rest erleichtert! Es tut gut, seine Routine ab und an zu durchbrechen. Also kann ich hinter Kapitel 1 und 2 und das vorletzte Kapitel bereits ein Häkchen setzen. Heute Abend bleibt mir nur die Kapitel für nächste Woche zu planen und dann habe ich endgültig Feierabend.

Das Ziel der nächsten Schreibwoche:

Nächste Woche soll es weiterhin darum gehen pünktlich aus dem Bett zu kommen und zusätzlich will ich regelmäßig die 1.500 Worte knacken.

Das war meine erste Schreibwoche in 2019. Gibt es Dinge, die ich in diese Statistiken mit Aufnehmen soll, die euch interessieren? Dann schreibt mir in den Kommentaren.

Wir lesen uns spätestens nächsten Sonntag zur zweiten Schreibwoche.

Eure Claudia

2018 2019

2018 < 2019

2018

… was kann ich über 2018 sagen? Wenn ich ehrlich bin nicht viel. Das Jahr ist nur so an mir vorbeigerauscht, obwohl ich hochmotiviert gestartet bin. Im Januar habe ich meine Zelte nach 11 Jahren bei meinem alten Arbeitgeber abgebrochen und habe im Februar ganz frisch in einem neuen Gebiet bei einem Neuen angefangen. Noch immer in der Verwaltung, aber dafür nur noch fünf Gehminuten von meinem zu Hause entfernt und direkt gegenüber der Grundschule, in die das Kind im August eingeschult wurde.

Am 05.03. erschien Meant To Be. Meant To Be ist das erste Buch, dass ich je beendet habe zu schreiben. Das war 2012 und jetzt sollte es der Masse ausgesetzt werden. Die Überdenkerin in mir hatte zu dieser Zeit nur das eine Mantra im Sinn: »Bitte zerreißt mein Baby nicht. Habt es lieb und  lasst es euch lieb haben.«

Der Supergau blieb aus, was die Überdenkerin schnell zum Schweigen brachte. März hieß auch Leipziger Buchmesse und ich habe sie das erste Mal seit Jahren nicht besucht. Ich hätte mich sogar gerne durch das Schneechaos gekämpft. Aber es passte aus zu vielen Gründen nicht. Dafür freue ich mich umso mehr auf die Messe 2019. Ich hoffe, dass wir wieder so tolle Begegnungen wie 2017 schaffen und, dass die beste Messe-WG vielleicht ein Revival erlebt.

Im März war auch der Relaunch meiner Website, die Tati mir so toll eingerichtet hat. Und mein schlechtes Gewissen ist enorm, sie dieses Jahr kaum genutzt zu haben. Überhaupt habe ich Schreibtechnisch nach dem Erscheinen von Meant To Be nur noch vor mich hin gedümpelt. Aber dafür habe ich umso mehr Vollgas im Job gegeben und zusätzlich noch eine Prüfung abgelegt, damit ich mich von nun an Standesbeamtin nennen darf. Traureden schreiben, Leute. TRAUREDEN <3

Im Juli war ich mit meiner Besten auf dem Ed Sheeran Konzert in Berlin und damit bekam meine Motivation endlich wieder Auftrieb. Ich habe den Plot für das Projekt #ellvi endlich beendet und dann das Schreiben durchgezogen. #ellvi ist ein ganz besonderes Buch für mich. Die Idee dazu entstand in oben erwähnter Messe WG 2017. Es steckt so viel persönliches da drin, dass ich es gar nicht erwarten kann, dass ihr es in den Händen halten könnt. Wenn alles nach Plan läuft, erscheint #ellvi im März 2019. Dem Leipziger Buchmessemonat. Welches Timing könnte besser passen?

Was habe ich 2018 gelernt?

Nach oben ist eindeutig viel Potenzial da – nur die Sache mit den Schweinehund und der Selbstorganisation muss ich auf die Reihe bekommen. Ich habe Frieden damit geschlossen, dass ich manchmal sehr eifersüchtig auf den Erfolg anderer bin und dennoch gleichzeitig denjenigen alles gönne. Schließlich kommt ihr Erfolg, weil sie die Arschbacken zusammengekniffen haben und ihr Ding durchgezogen haben. Ich sehe es inzwischen mehr als Inspiration. Ich habe gelernt, dass nur reden einen nicht sonderlich weiterbringt, wenn man einfach macht dagegen schon. Weiter weiß ich jetzt, dass ich mit Konzentration ein Menge erreichen kann. Und ich habe festgestellt, dass ich viel zu viel im Kopf habe. Nicht im Sinne, dass ich mir zu viel aufhalse. Ich habe einfach unglaublich viele Gedanken, die gefühlt alle im gleichen Moment Gehör finden wollen.

Allem in allen ist 2018 ein surreales Jahr gewesen. Viel geschafft und viel erreicht und doch das Gefühl nichts getan zu haben – kennt ihr das? Viel gejammert, viel prokrastiniert (ich meine, ich schreibe in den letzten zwei Wochen des Jahres eine Fanfiction, die bis Februar fällig gewesen wäre…) und die Schuld dafür anderen zugeschoben.  2018 war voller neuer Dinge, Frustration, Motivation, Tiefflüge, Höhenflüge – von allem etwas und dennoch war es wichtig für meine persönliche Weiterentwicklung. Ich spüre zur Zeit, dass ein Umschwung in mir stattfindet und ich hoffe, dass sich dieser Trend fortsetzt. Stillstand ist mir dann doch zu langweilig.

Ich bin gespannt was 2019 mit sich bringt.

Was steht also nächstes Jahr auf dem Plan?

Es gibt keine Deadline von Außen. Nur welche, die ich mir selbst auferlege. #ellvi wird erscheinen und ich will das diesmal mit der PR ringsum ernster angehen. Ich habe da schon die eine oder andere Idee, aber wer einen heißen Vorschlag hat, kann den gerne in den Kommentaren mitteilen. Ich wäre euch da wirklich dankbar. Mit dem Streetteam #burnforbalzer habe ich schon den ersten Schritt in diese Richtung gemacht und ich bin gespannt, was noch kommt. Vor ein paar Tagen habe ich auf Instagram gefragt, was ihr euch von mir nächstes Jahr im Feed wünscht. Vor allem die Sonderkapitel werden vermisst. Ich werde die bisherigen überarbeiten und hier nach und nach online stellen und ich habe auch schon die ein oder andere Idee für ein weiteres Kapitel.

Dennoch die gleiche Frage: Was wünscht ihr euch in 2019 auf dem Blog?

Sonst sitze ich jetzt schon fleißig an meinem nächsten Projekt. #yana. Ich freue mich sehr auf darauf. Es ist vielleicht unfair meinen anderen Büchern gegenüber, aber so sehr war ich das letzte Mal mit Herzblut dabei, als ich Flying Hearts geschrieben habe. Meant To Be war mein erstes Buchbaby, aber Flying Hearts war meine erste Herzensangelegenheit. Genau dieses Gefühl und diesen Antrieb habe ich jetzt wieder bei #yana. Ich hoffe, dass das Schreiben des Buches genauso ein Rausch wird. Ihr seid die ersten, die erfahren wie es läuft. Ich plane jede Woche einen Post zu meinem Prozess – auch wenn es nicht mal so gut laufen sollte.

Überhaupt wird mein Wort für 2019 MEHR sein. Mehr von den guten Dingen und vor allem von denen, für die mein Herz schlägt. Mehr Schreiben. Mehr Zeit mit der Familie. Mehr Lesen. Mehr Spaß. Mehr Trauen. Mehr Auszeit. Mehr nichts tun. Mehr von den Dingen, über die ich immer rede, aber nie umsetze. Im Umkehrschluss heißt das weniger von den Dingen, die mich genau davon abhalten.

Ich weiß, dass ich voller Aufregung und Vorfreude stecke und bin gespannt, wohin die Reise geht.

Ich wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr. Bleibt gesund und macht mehr von den Dingen, die euch glücklich machen.

Eure Claudia