Schreibwoche # 3

Das Ziel der Schreibwoche:

Ziel dieser Woche war, dass ich weiter das zeitige Aufstehen einhalte und weiter versuche die 1.500 Wörter am Tag zu schaffen.

geschriebene Wörter:          7.838

 

 

Wie lief diese Schreibwoche?:

Tja, wenn man sich die Tabelle ansieht, weiß man, dass ich nicht besonders gut aus dem Bett gekommen bin. Gestern und heute so ziemlich gar nicht. Wenn ich ehrlich bin, bin ich gestern überhaupt nicht aus dem Bett gekommen und habe den ganzen Tag darin verbracht. Ich habe mich lediglich zum Essen machen aufraffen können. Dabei hatte ich Lust auf die Story, Lust zu Schreiben und wollte so viel machen. Überhaupt hatte ich mich seit Neujahr soweit im Griff, dass das mein erster wirklicher Durchhänger gewesen ist.

Was habe ich als gemacht? Gestern Abend habe ich mich unglaublich über mich selbst geärgert. Heute Morgen habe ich mir selbst verziehen und mir versprochen, dass es eben nur das war.

Ein Durchhänger.

Das heißt nicht, dass ich das Handtuch werfen werde. Ich habe 18 Tage super gearbeitet. Dann sollte ein Tag mich nicht in die Knie zwingen.

Wenn man sich die reine Zahl der geschriebenen Wörter ansieht, habe ich die letzten Wochen überboten. Das kann man jetzt als Fortschritt sehen, mache ich aber nicht. Dazu ärgere ich mich dann doch zu sehr über diesen einen Tag.

Was könnte nächste Schreibwoche besser laufen?:

Ideal wäre natürlich, dass ich hinter dem Durchhänger ein Häkchen setze und weiter wie bisher mache und den Ärger darüber als Motivation nehme, so einen Tag nicht zu wiederholen.

Momente, in denen ich das Schreiben aufgeben wollte:

Die Frage hat sich mit den obigen Ausführungen glaube ich selbst beantwortet.

Schreibsong der Woche:

Stay Another Day – East 17

Fazit:

Wie ihr lesen könnt, lief es eher weniger gut. Aber genauso lasse ich diesen Durchhänger das Projekt nicht bestimmen. Morgen ist ein neuer Tag, eine neue Woche, ein neuer Montag. Ich packe es weiter an und werde weiter mein Bestes geben.

Das Ziel der nächsten Schreibwoche:

Für nächste Woche setze ich mir noch keine großflächigen Ziele. Diese Woche habe ich News aus dem Verlag bekommen, dass ich zu Beginn der neuen Woche #ellvi aus dem Lektorat zurück erhalten werde. Somit steht das Einarbeiten der Anmerkungen im Vordergrund. Ich hoffe dennoch jeden Tag etwas an #yana zu arbeiten, einfach, damit das Projekt nicht ins Stocken gerät und ich drin bleibe.

Weiter gab es tolle Infos, über die ich hoffentlich bald mehr mit euch reden kann. Nur so viel: Das Erscheinen von #ellvi und der Weg dahin wird bombastisch. Wir beraten zur Zeit über einen passenden Titel, weil #ellvi nun mal der Shipname von Levi und Ella ist und nicht wirklich ein Titel. (Leider. Ich hab mich so daran gewöhnt 😀 )

 

Wir lesen uns spätestens nächsten Sonntag. Lasst es euch bis dahin gut gehen

 

Eure Claudia

2018 2019

2018 < 2019

2018

… was kann ich über 2018 sagen? Wenn ich ehrlich bin nicht viel. Das Jahr ist nur so an mir vorbeigerauscht, obwohl ich hochmotiviert gestartet bin. Im Januar habe ich meine Zelte nach 11 Jahren bei meinem alten Arbeitgeber abgebrochen und habe im Februar ganz frisch in einem neuen Gebiet bei einem Neuen angefangen. Noch immer in der Verwaltung, aber dafür nur noch fünf Gehminuten von meinem zu Hause entfernt und direkt gegenüber der Grundschule, in die das Kind im August eingeschult wurde.

Am 05.03. erschien Meant To Be. Meant To Be ist das erste Buch, dass ich je beendet habe zu schreiben. Das war 2012 und jetzt sollte es der Masse ausgesetzt werden. Die Überdenkerin in mir hatte zu dieser Zeit nur das eine Mantra im Sinn: »Bitte zerreißt mein Baby nicht. Habt es lieb und  lasst es euch lieb haben.«

Der Supergau blieb aus, was die Überdenkerin schnell zum Schweigen brachte. März hieß auch Leipziger Buchmesse und ich habe sie das erste Mal seit Jahren nicht besucht. Ich hätte mich sogar gerne durch das Schneechaos gekämpft. Aber es passte aus zu vielen Gründen nicht. Dafür freue ich mich umso mehr auf die Messe 2019. Ich hoffe, dass wir wieder so tolle Begegnungen wie 2017 schaffen und, dass die beste Messe-WG vielleicht ein Revival erlebt.

Im März war auch der Relaunch meiner Website, die Tati mir so toll eingerichtet hat. Und mein schlechtes Gewissen ist enorm, sie dieses Jahr kaum genutzt zu haben. Überhaupt habe ich Schreibtechnisch nach dem Erscheinen von Meant To Be nur noch vor mich hin gedümpelt. Aber dafür habe ich umso mehr Vollgas im Job gegeben und zusätzlich noch eine Prüfung abgelegt, damit ich mich von nun an Standesbeamtin nennen darf. Traureden schreiben, Leute. TRAUREDEN <3

Im Juli war ich mit meiner Besten auf dem Ed Sheeran Konzert in Berlin und damit bekam meine Motivation endlich wieder Auftrieb. Ich habe den Plot für das Projekt #ellvi endlich beendet und dann das Schreiben durchgezogen. #ellvi ist ein ganz besonderes Buch für mich. Die Idee dazu entstand in oben erwähnter Messe WG 2017. Es steckt so viel persönliches da drin, dass ich es gar nicht erwarten kann, dass ihr es in den Händen halten könnt. Wenn alles nach Plan läuft, erscheint #ellvi im März 2019. Dem Leipziger Buchmessemonat. Welches Timing könnte besser passen?

Was habe ich 2018 gelernt?

Nach oben ist eindeutig viel Potenzial da – nur die Sache mit den Schweinehund und der Selbstorganisation muss ich auf die Reihe bekommen. Ich habe Frieden damit geschlossen, dass ich manchmal sehr eifersüchtig auf den Erfolg anderer bin und dennoch gleichzeitig denjenigen alles gönne. Schließlich kommt ihr Erfolg, weil sie die Arschbacken zusammengekniffen haben und ihr Ding durchgezogen haben. Ich sehe es inzwischen mehr als Inspiration. Ich habe gelernt, dass nur reden einen nicht sonderlich weiterbringt, wenn man einfach macht dagegen schon. Weiter weiß ich jetzt, dass ich mit Konzentration ein Menge erreichen kann. Und ich habe festgestellt, dass ich viel zu viel im Kopf habe. Nicht im Sinne, dass ich mir zu viel aufhalse. Ich habe einfach unglaublich viele Gedanken, die gefühlt alle im gleichen Moment Gehör finden wollen.

Allem in allen ist 2018 ein surreales Jahr gewesen. Viel geschafft und viel erreicht und doch das Gefühl nichts getan zu haben – kennt ihr das? Viel gejammert, viel prokrastiniert (ich meine, ich schreibe in den letzten zwei Wochen des Jahres eine Fanfiction, die bis Februar fällig gewesen wäre…) und die Schuld dafür anderen zugeschoben.  2018 war voller neuer Dinge, Frustration, Motivation, Tiefflüge, Höhenflüge – von allem etwas und dennoch war es wichtig für meine persönliche Weiterentwicklung. Ich spüre zur Zeit, dass ein Umschwung in mir stattfindet und ich hoffe, dass sich dieser Trend fortsetzt. Stillstand ist mir dann doch zu langweilig.

Ich bin gespannt was 2019 mit sich bringt.

Was steht also nächstes Jahr auf dem Plan?

Es gibt keine Deadline von Außen. Nur welche, die ich mir selbst auferlege. #ellvi wird erscheinen und ich will das diesmal mit der PR ringsum ernster angehen. Ich habe da schon die eine oder andere Idee, aber wer einen heißen Vorschlag hat, kann den gerne in den Kommentaren mitteilen. Ich wäre euch da wirklich dankbar. Mit dem Streetteam #burnforbalzer habe ich schon den ersten Schritt in diese Richtung gemacht und ich bin gespannt, was noch kommt. Vor ein paar Tagen habe ich auf Instagram gefragt, was ihr euch von mir nächstes Jahr im Feed wünscht. Vor allem die Sonderkapitel werden vermisst. Ich werde die bisherigen überarbeiten und hier nach und nach online stellen und ich habe auch schon die ein oder andere Idee für ein weiteres Kapitel.

Dennoch die gleiche Frage: Was wünscht ihr euch in 2019 auf dem Blog?

Sonst sitze ich jetzt schon fleißig an meinem nächsten Projekt. #yana. Ich freue mich sehr auf darauf. Es ist vielleicht unfair meinen anderen Büchern gegenüber, aber so sehr war ich das letzte Mal mit Herzblut dabei, als ich Flying Hearts geschrieben habe. Meant To Be war mein erstes Buchbaby, aber Flying Hearts war meine erste Herzensangelegenheit. Genau dieses Gefühl und diesen Antrieb habe ich jetzt wieder bei #yana. Ich hoffe, dass das Schreiben des Buches genauso ein Rausch wird. Ihr seid die ersten, die erfahren wie es läuft. Ich plane jede Woche einen Post zu meinem Prozess – auch wenn es nicht mal so gut laufen sollte.

Überhaupt wird mein Wort für 2019 MEHR sein. Mehr von den guten Dingen und vor allem von denen, für die mein Herz schlägt. Mehr Schreiben. Mehr Zeit mit der Familie. Mehr Lesen. Mehr Spaß. Mehr Trauen. Mehr Auszeit. Mehr nichts tun. Mehr von den Dingen, über die ich immer rede, aber nie umsetze. Im Umkehrschluss heißt das weniger von den Dingen, die mich genau davon abhalten.

Ich weiß, dass ich voller Aufregung und Vorfreude stecke und bin gespannt, wohin die Reise geht.

Ich wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr. Bleibt gesund und macht mehr von den Dingen, die euch glücklich machen.

Eure Claudia